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Neue Hoffnung für MHF

Nach seiner Ausreise und vielen unsicheren und psychisch unglaublich belastenden Wochen hat MHF kurz vor Weihnachten eine – zumindest vorübergehend – positive Nachricht erhalten: Er hat im Rahmen eines „Kirchenasyls“ einstweilen Schutz der evangelischen Kirche bekommen und kann sich – zumindest in der Stadt, in der er jetzt lebt – frei bewegen. Dieser Schutz gilt, solange ihm im Rahmen des „Dublin-Verfahrens“ die Abschiebung nach Österreich droht und endet, wenn er von den Asylbehörden vor Ort die Zulassung für das Asylverfahren erhält und damit vor einer Abschiebung nach Österreich und in weiterer Folge nach Afghanistan geschützt ist.

Derzeit erhält er wieder täglich Sprachunterricht, schmiedet Pläne für die Zeit seines neuerlichen Asylverfahrens (Ausbildung als Krankenpfleger, Führerschein…) und bereitet sich schon entsprechend darauf vor. MHF ist zuversichtlich, eine Chance zu erhalten – und wenn er sie bekommt, wird er sie zweifellos nutzen!